MUT zur VERÄNDERUNG, EIN GEDANKENANSTOSS!

Letzte Woche hatte ich wieder ein ganz interessantes Gespräch, das in mir den Impuls gesetzt hat über das Thema Veränderung nachzudenken.


Ich habe mich mit einem Neumitglied über Gewohnheiten unterhalten. Während des Gesprächs habe ich erkannt, dass es festgesetzte Muster gibt, denen wir Menschen folgen. Sei es jetzt bei der Ernährung, bei Stressbewältigung oder bei der Bewegung und im Sport.


Man ist mit der momentanen Situation nicht zufrieden und teilweise unglücklich oder sogar frustriert. Man erkennt oft sogar selbst die Potentiale die sich einem bieten, aber schöpft diese nicht aus.


Wieso geschieht das? Woran kann es liegen, dass wir nichts verändern, obwohl wir uns bewusst sind, dass es uns besser gehen kann, das Leben unbeschwerter und wir glücklicher sein können?


Es liegt daran, dass die Veränderung, in welcher Art auch immer diese geschehen mag, an sich die größte Hürde für uns Menschen ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Alles was wir kennen und Tag ein und Tag aus zur Routine gemacht haben ist angenehm, benötigt keinen großen Aufwand, wir befinden uns auf der herrlichen Insel names Komfortzone.


Möchten wir nun zum Beispiel unsere Ernährung umstellen wollen, dann haben wir nun die Aufgabe den Küchenvorraut auszumustern, einkaufen zu gehen und wir sollten offen für Neues sein.


Prinzipiell mögen wir doch Neues, richtig? Geht es um ein neues Auto, ein neues Haus, ein neues Outfit oder ein neues Handy haben wir hier keine Zweifel und warten nicht zu. Wir holen Angebote ein, vergleichen diese und schlagen zu, noch meistens lang bevor das "Alte" komplett abgenutzt oder irreparabel ist.


Wieso ist uns unsere Gesundheit dann so wenig wert? Wieso warten wir meistens genau bei dem wichtigsten Gut das wir besitzen, nämlich unserem Körper, so lange bis es meistens schon kritisch ist?


Auch ich habe mich lange in der Komfortzone aufgehalten, da ich beruflich jeden Tag mit Herausforderungen und Veränderungen zu tun und teilweise auch zu kämpfen gehabt habe. All diese Dinge sind mir teilweise sehr schwer gefallen, da ich mich in meiner eigenen Haut nicht wirklich wohlgefühlt habe. Irgendwann kam dann der Moment wo mir ein Freund gesagt hat: Schau zuerst auf dich, dann auf alles andere.


Ich habe gelächelt. Ich dachte: Na genau... wenn das so einfach wäre.


Dann als es wieder wild und stressig herging beruflich und familiär, ich mich komplett ausgelaugt und müde gefühlt hatte, dachte ich nochmals über seine Worte nach.


Und ich habe mich getraut, ich habe mich getraut gesunden Egoismus zu exerzieren. Ich habe begonnen täglich Bewegung zu machen, meine Ernährung umgestellt und darauf geachtet, dass ich mir Zeit für mich und meine Hobbys nehme. Alle in Rücksprache mit meiner Frau. Sie sagte: ENDLICH!


Natürlich war es eine Umstellung, anfangs komischer Weise mit Schuldgefühlen verbunden, da ich immer das Gefühl hatte, Dinge für andere tun zu müssen.


Heute weiss ich: ICH MUSS GAR NICHTS... ausser zusehen, dass ich mich wohl fühle, es mir gut geht. Denn nur dann schaffe ich es auch andere zum Strahlen zu bringen und glücklich zu machen. Wir sind nicht der Grund warum andere glücklich sind. Nicht Du kannst den anderen glücklich machen... er muss sich selbst glücklich machen und sich selbst lieben.


Eine Erkenntnis, die ich erst sehr spät gemacht habe, aber auf jedenfall eine der wichtigsten in meinem ganzen Leben.


Wenn ich behaupten würde, dass die Veränderung, die Umstellung auf ein gesundes und ausgeglichenes Leben immer ein Zuckerschlecken war, würde ich wahrscheinlich lügen. Das war es ganz und gar nicht, aber ich habe festgestellt, dass immer hinter den Steinen die ab und zu deinen Weg kreuzen und ihn verstellen, die Sonne scheint und alles besser und schöner ist.


MUT ZUR VERÄNDERUNG = LUST AUF LEBEN!


Was möchtest Du verändern?


Tu es jetzt!




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